Etappe

8 Osby - Verum

  • Länge

    24 km

  • Schwierigkeit

    Leicht

Jenny Brandt

Auf dieser Etappe wandern Sie durch den Ort Osby, über eine Eisenbahnlinie, durch ein Moorgebiet und in hügeligem Wald. Sie kommen am Fluss Helge å, am Findling Kristusstenen und an der Kirche von Verum vorbei.

Natur

Auf einem Wegdamm wandern Sie durch das Moor Gullarps mosse, in dem knorrige Birken stehen und Scheidiges Wollgras und Moltebeeren wachsen. Schotterwege führen Sie an hügeligen naturnahen Weiden, einem Fluss und Findlingen vorbei. Im Westen nimmt der Wald überhand, und Sie folgen kurvigen Pfaden. Auf dem asphaltierten Weg gelangen Sie über den Fluss Helge å und dann breiten sich Hörlinge ängar vor Ihnen aus. Dank langjähriger Pflege durch Mähen und Beweidung sind diese Wiesen reich an Pflanzen und Vögeln. Hier finden Sie eine Plattform, ein Freilichtmuseum und den im Sommer geöffneten Wanderweg Vieåleden.

Bei Horsaskog liegen vereinzelte naturnahe Weiden, und je mehr Sie sich Verum nähern, desto offener wird die Landschaft. Beim Dorf haben Sie Aussicht auf das Tal des Vieån. Der schmale, mäandrierende Fluss wartet mit wertvollen Uferwiesen und schattenspendenden baumbestandenen Partien auf. Bei Mölleröd versorgen Stromschnellen und Wasserfälle das Wasser mit Sauerstoff. Nicht nur Fische, sondern auch Muscheln fühlen sich im Vieån wohl; am Gewässer brütet auch die kleine Gebirgsstelze. Außerdem kann man am Wasserlauf eine interessante Flora bestaunen.

Kulturgeschichte

Im Moor Gullarps mosse sind Gräben und Wegdämme zu sehen. Sie stammen aus den 1940er Jahren, in denen hier Brenntorf gestochen wurde. Mit mehreren Findlingen wurden Grenzen markiert, wobei man die Blöcke zum Teil auch in Steinmauern integrierte. Einigen Findlingen wurden Namen gegeben. Beim Kristusstenen (Christusstein) zum Beispiel starb Ilje, ein Stammesfürst der Wikinger. Der Blitz, der ihn traf, spaltete auch den Stein. Werfen Sie einen Blick in die Spalte; der Stein ist geformt wie eine gekreuzigte Christusfigur.

Östlich des Flusses Helge å finden sich Überreste einer Verteidigungsanlage, die vermutlich im Nordischen Krieg in den Jahren 1675 bis 1679 errichtet wurde. Die Gegend ist reich an Teertälern. Beim Kraftwerk Hästberga zum Beispiel wurden Kiefernstubben verschwelt, wobei der Teer auf den Grund des Teertals lief. Der Prozess der Teergewinnung nahm mehrere Tage in Anspruch und musste ständig überwacht werden.

Die Kirche auf dem Hügel in Verum stammt aus dem 13, Jahrhundert, und auf der Gästeliste figurieren Schnapphähne ebenso wie Carl von Linné.

24 km

Leicht

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Vandra utmed landsväg i Verum. item.photographer

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