Etappe

20 Foteviken - Ljungens camping

  • Etappenlänge

    26 km

  • Schwierigkeit

    Mittelschwer

Apelöga

Auf dieser Etappe unternehmen Sie eine Küstenwanderung mit Ferienflair, durch wunderbare Natur und eine idyllische Kleinstadt. Pfade und Spazierwege führen Sie durch Wikingerland, mittelalterliche Umgebungen und einen Sammelplatz für die Sonnenanbeter unserer Zeit. Die Halbinsel Falsterbo ist auch für ihren Vogel- und Pferdereichtum sowie für ihre tollen Voraussetzungen für Segelabenteuer bekannt. Pilgern Sie von einer Kunststätte zur nächsten, bummeln Sie von einem Restaurant zum anderen, und ergänzen Sie den Spaß nach Lust und Laune mit Bade- und Angelerlebnissen. Denken Sie bitte daran, dass ein Großteil der Halbinsel unter Naturschutz steht, weshalb besondere Regeln einzuhalten sind.

Natur

Wir streuen Ihnen keinen Sand in die Augen, wenn wir behaupten, dass die Halbinsel Falsterbo mit fantastischen Sanderlebnissen aufwartet. In der Tiefe verborgene Moränenhügel geboten einst dem Spiel der Welle Einhalt und ließen Sandbänke in die Höhe wachsen. Mit dem Sand der Bänke, die aus dem Wasser ragten, trieb der Wind Schabernack; formte ihn zu Dünen, deren Gestalt er ständig wieder veränderte. All dies geschah vor rund 4 000 Jahren bei der Geburt von Falsterbo und Måkläppen. Eine solche Formation, bei der Sandbänke "Inseln" aus härterem Material miteinander verbinden, wird Tombolo genannt.

Das von Sandwanderung geprägte Meeresgebiet um die Halbinsel hat in Schweden nicht seinesgleichen und stellt das größte Naturschutzgebiet von Schonen dar. Der sandige Grund und das seichte Wasser bieten Fischen wie dem Atlantischen Hering, dem Gewöhnlichen Hornhecht, dem Steinbutt und dem Seehasen gute Laichgründe und Kinderstuben. Dass Tausende von Vögeln zu dieser für sie wohlgefüllten Speisekammer finden, ist nicht weiter erstaunlich.

Die Halbinsel stellt auch ein international bekanntes Zugvogelgebiet dar, in dem sich viele der nordeuropäischen Zugvögel vor ihrem Flug Richtung Süden versammeln und rasten. Für Ornithologen besonders interessant sind Knösen, Flommen, Skanörs ljung sowie der Leuchtturm von Falsterbo, bei dem auch Zugvögel markiert werden.

Wandern Sie weiter auf zerfurchten Pfaden, über die trockenen Bulten und feuchten Senken der Heidekraut-Heide. Die Heidekraut-Heide von Skanör verdeutlicht, wie die Halbinsel Falsterbo vor 150 Jahren aussah, als weite Bereiche als Gemeinweide genutzt wurden. Um die Landschaft und deren spezielle Flora zu erhalten, wird die Heide mit Hilfe von Schottischen Hochlandrindern gepflegt.

Nordwärts folgen Sie der Küste Richtung Knösen, wobei Sie mehrere artenreiche Weiden passieren. Halten Sie Ausschau nach dem Strand-Beifuß und der stattlichen Wiesen-Schwertlilie.

Die Pfade über das Ufergebiet Flommen machen Ihnen ein ungewöhnliches Wandererlebnis möglich: Hier breiten sich Strandwiesen mit Sandbänken und Lagunen vor Ihnen aus, und hier können Sie die Nachkommen von Fischen und Amphibien zwischen den Bulten herumsausen sehen. Im Gebiet brüten auffallende Vögel wie der Säbelschnäbler und der Austernfischer, und hier lebt die seltene Wechselkröte.

Kurz darauf gelangen Sie zum Wohnsitz der Robben: Auf der rund fünf Kilometer langen Sandbank Måkläppen leben Seehund- und Kegelrobbenkolonien. Zum Schutz der Robben, die hier auch ihre Jungen aufziehen, darf Måkläppen außer in der Zeit von November bis Januar nicht betreten werden.

Kulturgeschichte

Dass man mit dem Namen Foteviken die Zeit der Wikinger assoziiert, ist durchaus gerechtfertigt. Hier liegt das Museum von Foteviken mit seiner Wikingerstadt. Es handelt sich um eine Gegend, die in der Wikingerzeit sehr attraktiv war. An der Mündung der Bucht Foteviken findet sich eine über 300 Meter lange Sperre, die ab den 980er Jahren gebaut wurde. Sie besteht aus Steinen und Überresten mehrerer Wikingerschiffe und sollte als Schutz fungieren. Allerdings erwies sich die Schutzfunktion als nicht gut genug: Im Jahr 1134 fand hier die Schlacht von Foteviken statt.

Der Fuß- und Radweg führt Sie in die Welt des Badetourismus. Unter Ihnen liegt der Eisenbahndamm der Falsterbo-Bahn, die 1904 eingeweiht wurde, um Badegäste zu den Stränden zu befördern. Heute zeugen architektonisch aufwändig gestaltete Bahnhofsgebäude, Badehotels und Sommervillen sowie natürlich die Umkleidekabinen von der Invasion der Badegäste.

Wenn Sie sich Skanör nähern, können Sie sich in eine ganz andere Zeit versetzen: ins Mittelalter. Damals war die Bucht gefüllt mit ankernden Schiffen, reihten sich an Land Fischerbuden aneinander und wimmelte es hier nur so von Fischern und weitgereisten Kaufmännern. Das 13. und 14. Jahrhundert war die Ära des Heringsfangs, die Blütezeit von Falsterbonäset und die Epoche der Schonischen Messe. Sehen Sie die Vertiefungen im Boden? Das sind die Überreste von mehreren Hundert Fischerhütten.

Am Rand des Ortes wandern Sie am Burghügel der Burg von Skanör vorbei, die im 13. und 14. Jahrhundert genutzt wurde. Im südlichen Teil von Falsterbo finden sich die Überreste der Befestigung Falsterbohus und deren Vorgängerburg. Die Burg diente den Vögten zwischen Anfang des 15. Jahrhunderts und 1530 als Hauptsitz.

Folgen Sie den Strand- und Golfplatzpfaden über die Südspitze der Halbinsel, vorbei an dem 200 Jahre alten Leuchtturm und dem uralten Leuchtfeuerplatz Kolabacken.

Auf Ihrem Weg Richtung Osten können Sie entweder das Ufer entlang laufen oder im Zickzackkurs zwischen mächtigen Dünen hindurchwandern. Wir empfehlen Ihnen, sich auf den Straßen und Gassen von Falsterbo hinauf zum kleinen Stadtmuseum, zum Kunstmuseum und zur Kirche zu begeben.

26 km

Mittelschwer

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Sanddyner vid Falsterbo. item.photographer
Skåneledens skyltar visar vägen. item.photographer
Falsterbo strand item.photographer
Hamnen och havet i Skanör. item.photographer
Spana in husen i Skanör. item.photographer

Sehenswürdigkeiten entlang der Etappe

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